Spezialwagen Schienenverkehr, Eisenbahn-Güterwagen

Grubenhunt (falsch Grubenhund), Bergwerkswagen, hölzerner Wagen auf Schienen

Datierung

2.Hälfte 18. Jh., evt. um 1780

Beschreibung

Grubenhunt (falsch Grubenhund), Bergwerkswagen, hölzerner Wagen auf Schienen; Hunt = offener, kastenförmiger Förderwagen. Vier mit Eisenreifen versehene Räder und ein vertikaler Stift mit Rolle, der zwischen die beiden als Fahrspuren verlegten Holzbohlen greift und so ein seitliches Abgleiten des Wagens verhindert. Grubenhund aus dem Jahr 1780: dieser Wagen war im Steinkohlenbergwerk Schwarzenmatt im Simmental (Berner Oberland) eingesetzt worden. Dieses Bergwerk war vom 15. J.h. bis 1890 in Betrieb und wurde während des 2. Weltkrieges neuerdings ausgebeutet. Das Fahrzeug diente in den Bergwerken als Förderwagen für den Transport des ausgebrochenen Gesteins. Die Holzbohlen, auf denen der Grubenhund gezogen wurde, waren mit Eisen beschlagen und stellten somit den eigentlichen Vorläufer der "eisernen Bahn" dar. Bewertung: Wahrscheinlich ältestes spurgeführtes Fahrzeug der Schweiz, jedoch renoviert/restauriert in der Art von 1959.

Objekttyp

Objekt (dreidimensional)

Geografie

Herkunftsland/Herkunftsort: Schwarzenmatt (Simmental BE)

Material / Technik

Holz, Metall (Eisen)

Objektmasse

inkl. Schienen-Bohlen 160 x 76 x 108 cm ca. 90 x 50 x 60 cm Wagen ca. 75 kg

Inventarnummer

VHS-2

Rechte

Quellennachweis: Verkehrshaus der Schweiz, Luzern

Anschrift

Eigenschaften

Systematik

Literatur