Schiffsschleusen
Rheinschifffahrt-Schleusen Birsfelden, geplant von Ingenieurbüro Aegerter und Bosshard AG
Datierung
1984, Baujahr Vorbild 1954, Erweiterung 1979Personen
Beschreibung
Funktionsmodell der Rheinschifffahrt-Schleusen Birsfelden, geplant von Ingenieurbüro Aegerter und Bosshard AG. Daten des Vorbildes: Geplant durch Ingenieurbüro Aegerter und Bosshard AG Fertigstellung des ersten, nördlichen Schleusenbeckens: 1954, Fertigstellung des zweiten, südlichen Schleusenbeckens: 1979 Nutzbare Länge der Nordschleuse: 180 m Nutzbare Länge der Südschleuse: 190 m Breite der Schleusen: 12 m Mittlere Schiffshubhöhe: 8 m Kleinste Wassertiefe der Nordschleuse: 3.0 m Kleinste Wassertiefe der Südschleuse: 3.6 m Torverschlüsse Unterhaupt: Nord- und Südschleuse: Stemmtore Torverschlüsse Oberhaupt der Nordschleuse: Hub-Senktor Torverschlüsse Oberhaupt der Südschleuse: Dreh-Segmenttor Dauer einer Schleusung mit Ein- und Ausfahrt: 15-20 Min Füllwassermenge pro Schleuse: ca. 19000 m3 Geschleuste Schiffe pro Jahr: ca. 14000Signatur / Beschriftung
Signatur / Beschriftung: Beschriftung: "Birsfelden"Objekttyp
Objekt (dreidimensional)Geografie
Territorium: Birsfelden, Basel-Landschaft, RheinMaterial / Technik
Metall, Kunststoff, HolzObjektmasse
1:90 ca. 600 x 200 x 160 cmInventarnummer
VHS-5780Anschrift
Schiffsschleusen in Birsfelden
Eine Treppe für Schiffe
Schifffahrt ist möglich, wo das Gefälle eines Flusses einen bestimmten Wert nicht übersteigt. Grössere Höhenunterschiede auf kurzen Strecken müssen mit technischen Hilfsmitteln wie Schleusen überwunden werden. Schleusen sind im Prinzip abschliessbare Ausgleichsbecken. Ihr Wasserstand kann sowohl an den Wasserspiegel des Oberwassers (höheres Niveau) als auch an jenen des Unterwassers (tieferes Niveau) angepasst werden. Auf diese Weise gelingt es den Schiffen, Höhenunterschiede zu überwinden, indem sie im Schleusenbecken angehoben oder abgesenkt werden. Die Schleusen ermöglichen einen Schiffsverkehr zwischen den Hafenstandorten Basel-Kleinhüningen, Birsfelden und Auhafen Muttenz. Die Schleusen werden vom direkt danebenliegenden Kraftwerk Birsfelden betrieben. Der Bau des Kraftwerks durfte 1951 nur unter der Auflage beginnen, dass gleichzeitig auch die nötigen Schiffsschleusen realisiert wurden. Gemäss der aktuell gültigen Konzession ist die Kraftwerk Birsfelden AG verpflichtet, die Rheinschifffahrt zwischen Basel und Augst jederzeit kostenlos zu gewährleisten. Das Wärterhaus, von dem aus eine Person beide Schleusenkammern bedient, ist unter anderem mit Kameras und einer Radaranlage ausgerüstet. Pro Schleusung fliessen – je nach Wasserstand – 18 Millionen Liter Wasser durch die Schleusentore.
Eigenschaften
Hauptfarbe
grünSystematik
• Schiffshebewerke
Literatur
Highlights (High Lights). Rundgang durch das Verkehrshaus der Schweiz, Autor/in: Berset, Eric; Co-Autor/in: Elsasser, Kilian T.; Co-Autor/in: Oberhänsli, This, Signatur: HHA 2
Eine Treppe für Schiffe. Das Objekt = Un escalier pour bateaux. L'objet, Autor/in: Rickenbacher, Jean-Luc, Signatur: ZH 2
