Fluggastbrücke
Fluggastbrücke, Typ 33/20-2, des Flughafens Zürich, vom Dock A, Gate 72, von Thyssen
Datierung
1985Personen
Beschreibung
Fluggastbrücke, Typ 33/20-2, des Flughafens Zürich, vom Gate A 72, von Thyssen. Hubhöhe: min. 1,5 m, Hubhöhe: max. 5,20 m. Von 1985 bis 2010 in Betrieb. Diente den Passagieren als direkte, wettergeschützte Verbindung zwischen Abfertigungsgebäude und Flugzeug. Die Fluggastbrücke sieht aus wie die Kreuzung eines Gebäudes mit einem Fahrzeug: Am einen Ende fest mit dem Gate verbunden, liegt sie am anderen Ende auf einem lenkbaren Fahrwerk auf und kann in ihrer Länge und Höhe verstellt werden. Ist das Flugzeug zum Stehen gekommen, wird das bewegliche Ende der Brücke ausgefahren und schmiegt sich mit einem Faltenbalg an den Rumpf um die Flugzeugtür.Signatur / Beschriftung
Signatur / Beschriftung: Beschriftung: "Unique"; "Thyssen Henschel / Airport Engineering / Kassel W-Germany / Serial No. T 243 0150 - 1 / Year of manufacture 1985", "072A"Objekttyp
Objekt (dreidimensional)Geografie
Gebrauchsort: Zürich Kloten FlughafenMaterial / Technik
StahlObjektmasse
max. 3320 x 360 x 360 cm Total: 37500 kg min. 2020 x 360 x 360 cm Teleskoptunnel: 17600 kgInventarnummer
VHS-10148Rechte
Quellennachweis: Verkehrshaus der Schweiz, LuzernAnschrift
Fluggastbrücke Thyssen Henschel 33 / 20-2 vom Gate A 72 des Flughafens Zürich
Als zusätzliche begehbare Verbindung zwischen dem Hochhaus und der Halle Luft- und Raumfahrt des Verkehrshauses ist hier eine authentische Fluggastbrücke installiert. Sie war von 1985 bis 2010 am Dock A, Gate 72 des Flughafens Zürich in Betrieb und diente den Passagieren als direkte, wettergeschützte Verbindung zwischen Abfertigungsgebäude und Flugzeug. Die weltweit erste Fluggastbrücke ging 1959 in San Francisco in Betrieb.
Eine Fluggastbrücke sieht aus wie die Kreuzung eines Gebäudes mit einem Fahrzeug: Am einen Ende fest mit dem Gate verbunden, liegt sie am anderen Ende auf einem lenkbaren Fahrwerk auf und kann in ihrer Länge und Höhe verstellt werden. Ist das Flugzeug zum Stehen gekommen, wird das bewegliche Ende der Brücke ausgefahren und schmiegt sich mit einem Faltenbalg an den Rumpf um die Flugzeugtür.
Vorfeldmarkierungen für Fluggast-brücke
Das beschränkte Gebiet, in dem der Fahrer die Fluggastbrücke bewegen kann, wird auf dem Vorfeld mit einer rot schraffierten Fläche markiert. Ausgespart ist ein weisses Quadrat, mit dem die Rückzugsposition gekennzeichnet wird: Steht das Fahrwerk in diesem Bereich, kann sich das Flugzeug ohne Kollisionsgefahr nähern.
Damit die Verbindung mit der Fluggastbrücke klappt, müssen die Piloten das Bugfahrwerk ihres Flugzeugs mit Hilfe eines Einweisers an einer genau definierten Stelle positionieren. Diese ist für verschiedene Flugzeugtypen ebenfalls am Boden markiert. Zapfstellen der unterirdischen Betankungsanlage werden mit einem grünen Quadrat gekennzeichnet.
Die hier gezeigten Markierungen entsprechen dem Stand zur Betriebszeit dieser Brücke.
Eigenschaften
Hauptfarbe
grauAntriebsart
Elektromotor (Wechselstrom)Systematik
• Passagiere
• Mobiliar, Ausstattung
Literatur
Vom Holzkochherd zu Stahl-Glas-Konstruktionen. Jakob Tuchschmid-Zimmermann (1822-1895), Jakob Tuchschmid-Baumgartner (1858-1909), Walter Tuchschmid-Kull (1893-1963), Autor/in: Ruprecht, Heinz, S., Abb.: S. 82, Signatur: GIU 30
