Dienstwagen mit Schotterreinigungsmaschine
Weichen- und Schotterreinigungswagen, -maschine, Wieger WRM 205 (Bezeichnung 1989-2004, WRM 202), der SERSA
Datierung
Baujahr 1989; Totalsanierung 2004; in Betrieb bis März 2018Beschreibung
Weichen- und Schotterreinigungswagen, -maschine, Wieger WRM 205 (ehemalige Bezeichnung 1989 - 2004: WRM 202), der SERSA: WRM 202 wurde 1989 in der DDR entwickelt und gebaut. 2004 Kauf durch Sersa Schweiz in Burgdorf der Sersa Schweiz, danach Totalsanierung. Ab 2005 – nun als WRM 205 – bis im März 2018 in der Schweiz im Einsatz. Aushubbreite max. 7,7 m; Aushubtiefe max. 0,5 m; Aushubkapazität max. 150-200 m3/h; Reinigungskapazität max. 90 m3/h. Funktionsweise: Die Weichen-/Schotterreinigungsmaschine nimmt Altschotter in einer aus dem Gleisbett auf. Mit einem Förderband (Kübelwerk) wird dieser zum Trockenreinigungssieb transportiert, wo Über- und Unterkorn ausgesiebt wird. Der „gute“ Schotter wird ins Gleisbett eingebracht und mit dem Planierschild die Vorschotterung mit der korrekten Überhöhung erstellt. Der „schlechte“ Schotter (Altschotter = Über- und Unterkorn) wird mit dem Förderband in den Aushubwagen AVES+ verladen.Objekttyp
Objekt (dreidimensional)Material / Technik
MetallObjektmasse
18.5 cm 40000 kgInventarnummer
VHS-12762Rechte
Quellennachweis: Verkehrshaus der Schweiz, Luzern (Leihgabe: Sersa)Anschrift
Wieger WRM 205
Weichen-/Schotterreinigungsmaschine
Damit die Züge von einem Ort zu einem anderen gelangen können, ist eine funktionierende Bahninfrastruktur nötig. Dazu gehören Schienen, Weichen und Fahrleitungen, die auf einem Fundament verlegt und verankert werden. Nach dem Bau einer Strecke müssen die Bahninfrastruktur gepflegt, Weichen erneuert und der Schotter gereinigt werden. Die Weichen-/Schotterreinigungsmaschine WRM 202 wurde 1987 in Deutschland entwickelt und gebaut. Rhomberg Sersa Rail Group (damals Sersa Schweiz) erwarb sie 2004 und unterzog sie einer Totalsanierung. Die Maschine war ab 2005 – nun als WRM 205 – in der ganzen Schweiz auf unzähligen Baustellen im Einsatz. Sie nahm Altschotter aus dem Gleisbett auf und siebte zu grosse bzw. zu kleine Schotterkörner aus. Während diese über ein Förderband in einen Aushubwagen verladen wurden, gelangte der «gute» Schotter ins Gleisbett zurück.
Eigenschaften
Hauptfarbe
weissDetails
Eigenfahrt max. 25 km/h; Schleppfahrt max. 90 km/hHöchstgeschwindigkeit [km/h]
25Systematik
• Gleis, Geleise
• Dienstwagen
• Dienstwagen
